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Theaterformen und Presse 1990 - 1991

Braunschweig

Im November 1990 und 1991 fand diese Veranstaltungsreihe in Braunschweig und Wolfenbüttel statt und wurde begeistert von Publikum und Medien aufgenommen.

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Thematisches Konzept im ersten Jahr war "William Shakespeare" in der Gegenüberstellung der Arbeiten zweier herausragender Regisseure: Peter Brook mit "LA TEMPETE", eine Coproduktion mit dem C.I.C.T, Paris und Peter Stein mit "TITUS ANDRONICUS". Ein umfassendes Rahmenprogramm mit Filmen, Videos, Performances und kleineren Produktionen gaben Raum für neue und freche Annäherungen an Shakespeare.

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1991 wurde das Konzept eigener Auftragsproduktionen verwirklicht, so unter anderem "NATHANS TOD" nach G.E. Lessing in der Inszenierung von George Tabori in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsschauspiel München und die meisterhafte Bearbeitung von Dostojewskis "DÄMONEN" durch Lev Dodin, Maly Drama Theater St. Petersburg.

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Pressestimmen

"Wie kommt es, daß man ausgerechnet in Braunschweig ein Theaterwunder erlebt? Natürlich nichts gegen Braunschweig, aber hier ein Wunder?" (HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG)

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„Daß die beiden großen Peter des europäischen Theaters, Peter Brook und Peter Stein, wo sich Füchse gute Nacht sagen, desgleichen tun - wann hat es das schon mal gegeben? Shakespeare zwischen Harz und Heide (...)" (TAGESSPIEGEL)

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"Die Geburt eines neuen Festivals. Alle waren gekommen, um sich Vorstellungen anzuschauen.(...) Und wen man in diesen Tagen sprach, der wußte zu berichten, wer noch alles dagewesen sei." (THEATER HEUTE)

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"Als das Licht über Peter Brook's Insel der Seligen langsam verlosch, brach der Jubel los: Mit minutenlangen Ovationen feierte das Publikum in Braunschweig am Mittwoch die Deutschlandpremiere der Pariser Brook-Inszenierung "Der Sturm". Das volle Haus bescherte dem Shakespeare-Spektakel "Theaterformen '90" einen Auftakt nach Maß." (NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG)

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Tabori - Tabori 1990

München

Im Juli 1990 fand in München ein Festival statt, das einem der großen Theatermacher unserer Zeit gewidmet war: George Tabori. Nach seinen Erfolgen an den Münchner Kammerspielen übernahm er für drei Jahre in Wien ein Theater: das Theater "DER KREIS".

Sechs Produktionen aus diesem Theater - darunter die gefeierte siebenstündige Shakespeare-Nacht "VERLIEBTE UND VERRÜCKTE" - wurden im Gasteig gezeigt. Taboris neueste Inszenierung am WIENER BURGTHEATER "WEISMAN UND ROTGESICHT" wurde enthusiastisch in den Münchner Kammerspielen gefeiert. Lesungen und Talk-Shows mit George Tabori und Filme gaben Einblick in eine kühne und aufregende Theaterarbeit.

Pressestimmen

"Ein Festival, dem alten, ewig-jungen Theaterkämpen George Tabori gewidmet, und sein glorioser Beginn. In den Kammerspielen gastierte das Wiener Burgtheater mit Taboris Uraufführungs-Inszenierung "Weisman und Rotgesicht". Volles Haus, ein vorwiegend junges Publikum ließ sich entführen in das böse, listig weise Märchen von Ahashver (...)" (ABENDZEITUNG)

"Wer Tabori in München als Romeo erlebte, der hatte wirklich das Gefühl, (..), zu einem Fest geladen zu sein. Zu einem Fest des Theaters. Von Tabori für Tabori." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

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„Wenn einem soviel Tabori widerfährt, dann ist das schon einen Shakespeare wert - mindestens einen. Geschlagene sechs Stunden dauert George Taboris Collage "Verliebte und Verrückte" (...).

Für zwei Vorstellungen- einmal als Nachtstück ab Mitternacht, einmal bürgerlich ab 18 Uhr - war der Carl-Orff-Saal gesteckt voll. (...)

George Tabori als greiser, unendlich in Zartheit gepackter Romeo: da können wir bloß noch andächtig in die Knie gehen..." (TZ)